Rauchen aufhören

Rauchen aufhören ist schwer. Es ist nicht nur schwer, viele sagen es ist schlicht unmöglich. Mag Rauchen noch so schädlich sein, die Sucht ist meist immer stärker als der Wille zum Aufhören. Das Rauchen aufgeben bedeutet für viele auch ein Stück Lebensqualität aufgeben. Die morgendliche Zigarette beim Kaffee, die Zigarette in der Kneipe oder nach dem Sport. All das aufgeben nur um ein wenig Geld zu sparen bzw. gesünder zu leben? Viele denken so und fangen gar nicht erst an mit dem Aufhören. Andere fangen an mit dem rauchen aufzuhören, beenden den Vorgang aber nicht und bleiben Raucher. Was sind die Gründe?

Meist ist die Sucht einfach zu stark. Die Rezeptoren wollen befriedigt werden, die Sucht ist stärker als der Wille aufzuhören. Das Aufhören kann als eine andere Form der Folter für das Gehirn betrachtet werden. Die Rezeptoren wollen Dopamin. Jenes bekommen sie nur durch Nikotin. Das Nikotin wiederum kommt aus den Zigaretten. So kann man sagen, dass die Rezeptoren im Gehirn das Rauchverhalten 100%ig unter ihre Kontrolle gebracht haben. Je mehr Zigaretten man täglich konsumiert, desto schwerer wird es aufzuhören. Ein anderer Punkt ist das sogenannte Suchtgedächtnis. Wir erinnern uns wie schön es mit den Zigaretten war, wir erinnern uns an die Glücksgefühle, die das Dopamin verursacht hat. Fazit: Man sollte sich zunächst 100%ig darüber im Klaren sein warum man aufhören will. Schwammige Begründungen, wie “soll ja schädlich sein” sind eine schlechte Basis für einen Versuch aufzuhören. Wer ernsthaft Aufhören will zu Rauchen braucht stichhaltigere Argumente, wie “Lungenkrebs, Herzinfarkt, Geld, etc.”, die am besten durch Videos und Bilder noch untermauert werden sollten.
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